Hexe, geboren im Mai 2004
hat uns mit einem Jahr einen wunderschönen Wurf geschenkt. Ihre Jungen hat sie auf unserem Sofa zur Welt gebracht, sie wollte unbedingt, dass wir dabei sind und das war auch gut so, ansonsten hätten höchstens ein oder zwei Kätzchen überlebt, denn sie hatte eine Sturzgeburt. Normalerweise liegt zwischen den einzelnen Geburten ein Zeitabstand von ca. einer halben Stunde, damit die Katze genügend Zeit hat die Babys zu versorgen und sich zu erholen.
Bei Hexe war kaum ein Kleines auf der Welt, da setzten schon wieder die Wehen ein. Also haben meine Tochter, die damals sechs Jahre alt war, und ich als Hebammen fungiert.
Ich versorgte die Kleinen (Fruchtblase aufreißen, Näschen von Fruchtwasser säubern...) und meine Tochter hat sie danach warm gehalten, damit ich bei der nächsten Geburt helfen konnte. Das war für alle Beteiligten sehr aufregend, aber meine Tochter hat sich glänzend als Hebamme bewährt und sie durfte sich dann direkt eine Katze für sich aussuchen. Diese Entscheidung war nicht sehr leicht, da alle Katzenbabys kohlrabenschwarz wie die Mutter waren (Vater war ein dunkler Tabby). Da aber ein Kleines nur ein kurzen Schwanz hatte, hat sie sich für Lina entschieden, was ich sehr clever fand, da sie sie nun immer von den anderen unterscheiden konnte. Mein Sohn wollte unbedingt einen Kater, deshalb musste er mit seiner Wahl warten bis man Männlein von Weiblein unterscheiden konnte. Es waren drei Kätzchen und ein Kater, somit war die Entscheidung schon von anderer Seite gefallen. Zwei Kätzchen, Helena und Mara, haben wir dann in gute Hände abgegeben.